Wenn ich Druckdiensleister auf der ganzen Welt treffe, stelle ich ihnen häufig die folgende Frage: Wie würden Sie Ihr Geschäftsmodell definieren? In der Regel bekomme ich zwei Antworten.

  1. Wir drucken Dokumente.
  2. Wir helfen Unternehmen, mit ihren Kunden besser in Kontakt zu kommen.

Je nach Antwort variieren ihre langfristigen Strategien – sowie ihre Investmentplanung. Konzentriert sich ein Dienstleiser eher auf das Drucken von Dokumenten, wird er in den meisten Fällen in 3D-Druck investieren. Manche haben sogar ihr Geschäftsfeld auf das Etikettieren und Packaging ausgeweitet.

Zielt ihre Vision jedoch auf die Verbesserung der Kundenkommunikation ab, verfolgen Druckdiensleister für gewöhnlich eine andere Strategie. Sie positionieren sich verstärkt als strategischer Geschäftspartner, der seinen Kunden zu den Themen Digitale Transformation und Customer Experience berät.

Diesen Ansatz finde ich sehr interessant.

Wenn sich diese Dienstleister zu Experten im Bereich digitale Transformation entwickeln, machen sie ihr ursprüngliches Geschäftsmodell nicht zunichte – den Printdruck? Und vor allem, warum sollten größere Unternehmen Drittanbieter benötigen, um die digitale Transformation zu meistern?

Tatsächlich erzählen mir wichtige Kunden aus der Druckerbranche immer wieder dieselbe Geschichte. Je größer ein Unternehmen ist, desto mehr Hilfe benötigen sie, ihre Kundenkommunikation auf ein kanalübergreifendes Niveau zu heben. Der Grund lässt sich in einem Wort zusammenfassen: Agilität!

In einem neuen Whitepaper “Digital Customer Communications Management: Unbegrenzte Möglichkeiten für Druckdiensleister,”haben wir uns mit Philippe Silberzahn zusammengetan. Als „digitaler“ Vordenker hat er uns geholfen, besser die Hintergründe, Herausforderungen und Chancen der digitalen Transformation zu verstehen.

Ich hoffe sehr, dass Ihnen dieser Bericht hilft, eigene Ansätze zu entwickeln.

Photo by Andrew Neel on Unsplash

Didier Rouillard

Didier Rouillard

VP, Global Service Provider Business

Didier Rouillard ist VP Global SP Business bei Quadient.

Rouillard arbeitet seit 2007 bei Quadient und hatte hier bereits mehrere leitende Positionen inne, darunter die Betriebsleitung von Quadient in Südamerika.

Vorher war Rouillard bei Creo, Xeikon und Varicolor tätig. Bei Xeikon war er für den Vertrieb und die Entwicklung neuer Märkte verantwortlich. Bei Varicolor war Rouillard Gründungspartner und Geschäftsführer und war unter anderem mit der Geschäftsentwicklung betraut.

Auch akademisch verfügt Rouillard über beste Voraussetzungen: Er hat zwei Master-Abschlüsse im IT-Bereich und einen MBA. Seinen ersten Master hat er in Prozesssteuerung und -automatisierung erworben, den zweiten in Informatik. Seinen MBA hat er an der EM-Lyon und dem Rochester Institute of Technology abgeschlossen und sich dabei auf B2B-Marketing spezialisiert.

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