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Das Versprechen auf den Prüfstand stellen

September 2, 2026

5 Minutes

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Wenn Unternehmen eine moderne Software für das Forderungsmanagement suchen, fällt schnell auf, dass viele Anbieter mit ähnlichen Vorteilen werben.

Automatisierung. KI. Intelligente Analysen. Nahtlose Integration. Schnellere Zahlungseingänge. Höhere Produktivität. Bessere Kundenerlebnisse.

Doch nur weil ein Anbieter diese Vorteile verspricht, bedeutet das nicht, dass jede Lösung sie gleichermaßen erfüllen kann.

Eine leistungsfähige Lösung für das Forderungsmanagement sollte der Finanzabteilung einen umfassenden Überblick über den gesamten Forderungsprozess geben. Sie sollte helfen, Handlungsbedarf frühzeitig zu erkennen, die richtigen Prioritäten zu setzen, schneller zu reagieren und sich an veränderte Geschäftsanforderungen anzupassen. Entscheidend ist, dass sich der Mehrwert anhand konkreter Ergebnisse belegen lässt.

Deshalb lohnt es sich, genauer hinzusehen und die Leistungsversprechen eines Anbieters anhand belastbarer Nachweise zu überprüfen.

Was Kunden mit modernem Forderungsmanagement erreichen

Unternehmen entscheiden sich für eine Software, weil sie konkrete geschäftliche Herausforderungen lösen möchten. Die Erfahrungen von Quadient-Kunden zeigen, wie sich solche Verbesserungen in der Praxis auswirken können.

Jumio, ein international tätiges Unternehmen für Identitätsprüfung, wollte das Mahnwesen effizienter gestalten, ohne das Finanzteam zusätzlich zu belasten. Mit Quadient wurde ein Großteil der Kundenansprache automatisiert. Dynamische Links zu Kontoauszügen erleichterten den Zugriff auf Rechnungsinformationen, während der Kommunikationsverlauf unternehmensweit verfügbar wurde. Das Ergebnis: Die Forderungslaufzeit sank um 24 Tage – eine Verbesserung um 29 %. Gleichzeitig verringerte sich der Zeit- und Ressourcenaufwand für das Mahnwesen.

Auch Star Pipe Products stand vor der Herausforderung, dass Informationen über verschiedene, voneinander getrennte Prozesse verteilt waren. Das Unternehmen benötigte eine zentrale Übersicht über Zahlungskürzungen, Überzahlungen, Kontoauszüge, Zahlungserinnerungen und strittige Rechnungen.

Nach der Integration der Quadient-Lösung in das bestehende ERP-System konnten Kontoauszüge für Kunden, deren Erstellung zuvor 15 Minuten dauerte, innerhalb einer Minute erstellt werden. Die Analyse der Fälligkeiten offener Forderungen, für die zuvor mindestens ein Arbeitstag benötigt wurde, war in wenigen Stunden oder weniger abgeschlossen. Berichte, deren Erstellung zuvor sieben Tage in Anspruch genommen hatte, standen nach zwei Tagen zur Verfügung. Diese Ergebnisse sind in der Fallstudie zu Star Pipe Products dokumentiert.

Weitere Kundenbeispiele zeigen das Potenzial:

Die Unternehmen hatten unterschiedliche Herausforderungen. Gemeinsam ist ihnen, dass sich die Verbesserungen anhand konkreter Kennzahlen belegen lassen.

Passt die Lösung zu Ihrem Unternehmen?

Gute Ergebnisse bei anderen Unternehmen sind noch kein Beweis dafür, dass eine Plattform auch zu den eigenen Anforderungen passt. Entscheidend ist, wie gut sie sich in die bestehende Finanz- und Systemlandschaft integrieren lässt.

ERP-System, Zahlungssysteme, Bankverbindungen und weitere Finanzanwendungen bleiben schließlich bestehen, auch wenn das Forderungsmanagement modernisiert wird.

Deshalb sollten Unternehmen vor einer Entscheidung prüfen, wie aufwendig die Implementierung ist, wie die Lösung Daten mit vorhandenen Systemen austauscht und welche Änderungen die Finanzabteilung eigenständig vornehmen kann. Ebenso wichtig ist, ob die Lösung mit steigenden Transaktionsvolumen und zunehmender Prozesskomplexität Schritt halten kann.

Der IDC MarketScape hob insbesondere die konfigurierbaren No-Code-Workflows von Quadient hervor. Finanzteams können Mahnstrategien selbst einrichten und anpassen, ohne für alltägliche Änderungen auf die IT angewiesen zu sein. Auch die Beispiele von Star Pipe Products und Jumio zeigen, dass sich die Lösung in bestehende ERP-Umgebungen integrieren lässt, anstatt diese ersetzen zu müssen.

Welche Anforderungen darüber hinaus entscheidend sind, hängt vom jeweiligen Unternehmen ab. Eine passende Lösung sollte sich an den bestehenden Arbeitsabläufen und den Zielen der Finanzabteilung orientieren – nicht umgekehrt.

Entscheidend sind die Ergebnisse

Jeder Anbieter kann beschreiben, wofür seine Software entwickelt wurde. Aussagekräftiger wird die Entscheidung, wenn unabhängige Bewertungen, Erfahrungen aus der Praxis und messbare Ergebnisse hinzukommen.

Analysten bewerten die Technologie und ihre Marktposition. Anwender berichten über ihre Erfahrungen im Arbeitsalltag. Kundenbeispiele zeigen, welche Verbesserungen bei Effizienz, Forderungslaufzeit, überfälligen Forderungen und Working Capital tatsächlich erzielt wurden.

Vergleichen Sie diese Nachweise mit den Herausforderungen, die Ihr Unternehmen lösen möchte, und den Anforderungen Ihrer bestehenden Systemlandschaft. Denn wenn sich die Versprechen der Anbieter kaum unterscheiden, machen die belegbaren Ergebnisse den Unterschied.

Finden Sie heraus, ob Ihre Entscheidung den Test besteht